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Auf "gräflicher" Zeitreise durch die Pfalz

Wenn man durch Bad Dürkheim stromert, dann wandert man auch durch seine Geschichte, begegnet Kelten, Römern und Saliern, hört vieles über Wein, Wingerte und Winzer. Aber vor allem immer wieder von den Leiningern, dem wohl ältesten Hochadelsgeschlecht hierzulande - die inzwischen allerdings nicht mehr in der Pfalz, sondern seit 1803 im Barockstädtchen Amorbach unweit des unterfränkischen Miltenberg ihren Stammsitz haben.

In und um Bad Dürkheim allerdings haben sie ab dem 13. Jahrhundert über 500 Jahre hinweg eindrucksvolle Spuren hinterlassen, nicht zuletzt dank einer Art adligen Wettstreit mit dem Kurfürsten von der Pfalz - frei nach dem Motto "Wer baut größer, prachtvoller, ideenreicher?". Denn aus dem einstigen Rittergeschlecht wurden zunächst Grafen und dann Fürsten. Ein Aufstieg, den die Leininger dann auch optisch im wahrsten Wortsinn untermauerten: mit dem Ausbau ihrer Residenz auf der Hardenburg, heute eine der größten Schloss- und Festungsruinen Deutschlands.