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Kloster Eberbach: Zisterzienser und mehr

Die ehemalige Abtei ist - neben dem UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn - das am vollständigsten erhaltene deutsche Zisterzienserkloster. Es ist immer wieder eine Zeitreise wert ist, ob individuell, per Audioguide oder mit einem Gästeführer: Zum einen wurde seine Gründung 1136 noch von Bernhard von Clairveaux persönlich veranlasst und die Anlage "idealtypisch" erbaut, zum anderen wurde es über die Jahrhunderte zu einem bedeutenden Weinkloster (einschließlich des mit einer knapp drei Kilometer langen Bruchsteinmauer geschützten Steinbergs, wo seit 2008 im Hang unterhalb die moderne Kellerei der Staatsweingüter raffiniert im Berg "verschwindet") und zum dritten wurden hier in den Wintermonaten 1985/86 die Innenaufnahmen des Kino-Blockbusters "Der Name der Rose" mit Sean Connery gedreht.

Seit der Überführung in eine gemeinnützige Stiftung vor rund 20 Jahren tut sich eine Menge, was (s)ein Neu-Erleben immer wieder spannend macht: So kam etwa, neben vielem anderen mehr, 2015 der "Historische Klosterrundweg" hinzu, auf dem man einmal den einstigen Klosterbezirk umwandern kann. Seit 2016 ist Eberbach Teil  des "Rheingauer Klostersteigs" und so, der Säkularisation zum Trotz, ein Pilgerstopp/-ziel. Und seit diesem Jahr gibt es neu eine kleine 270°-Videoinstallation mit Originalszenen sowie Anekdoten rund um die Dreharbeiten zu "Der Name der Rose".