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Wo Blatt & Blüte auf Keramik & (Eisen-)Kunst trifft:
Unterwegs im Kannenbäckerland

In einem Lied über den Westerwald heißt es "...über Deine Höhen weht der Wind so kalt". In der Tat, ein laues Lüftchen scheint hier immer zu wehen. Was angenehm ist, wenn man bei frühsommerlichen Temperaturen auf Streifzügen im "Herz der Keramik" rund um und in Höhr-Grenzhausen unterwegs ist, dürfte im Winter bitterkalt daherkommen. Selbst, wenn man von den Höhen hinabfährt ins nahe Rheintal, wo es meist 2, 3 Grad wärmer ist.

Oben im Kannenbäckerland schlägt das "Herz der Keramik", treffen wohltuende Kräuter und Blüten inspirierend auf irdenes Handwerk und filigrane Dekorkunst. Doch nicht nur Tonerde bestimmte hier früher (und teils bis heute) das Leben vieler: Denn neben den gar nicht so kleinen Töpfereien auf den Höhen standen am Fluss einst große Eisenhütten, deren Kunst(guss)fertigkeit nicht minder berühmt war. Hier wie dort zischte und brodelte es, hier im Brenn-, dort im Schmelzofen.

Wie auch beim höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt: Für dessen Naturschauspiel lohnt ein Sprung auf die andere Rheinseite, von wo aus man einen Blick zurück ans jenseitige Ufer und auf die Westerwälder Höhen werfen kann. Aber nur, bis einen der Geysir in seinen Bann zieht. Und das tut er. Zischend und brodelnd.

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