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Jugend, Stil, Jugendstil

Es gibt sicherlich Städte in Deutschland, mit denen man spontaner "Jugendstil" verbindet, gerade auch in Hessen: Darmstadt zum Beispiel mit der Mathildenhöhe. Oder Bad Nauheim mit dem einzigartigen Ensemble seiner Kuranlagen. Aber Wiesbaden?

Doch auch hier hat der Jugendstil seine Spuren hinterlassen - und gar nicht mal so kleine: skulptural verzierte Architektur und die überall anzutreffende florale Bauornamentik zeugen davon. Denn um 1900 stand Wiesbaden als Weltkurstadt in voller Blüte - und war durchaus offen für die Künstler des Jugendstils wie auch des Art Nouveau, die in Europa unter anderem mit neuen und verspielten Formen und Motiven den Aufbruch in ein neues Jahrhundert wagten. Hinschauen lohnt etwa im Kurhaus, der Kaiser-Friedrich-Wilhelm-Therme, beim Gebäude des Wiesbadener Kuriers (vormals Tagblatt) in der Langgasse oder dem Weißen Haus in der Bingertstraße.

Und das nicht nur im noch laufenden "Jugendstiljahr Wiesbaden 2019/2020", dessen "Auslöser" die Schenkung der bedeutendsten deutschen Privatsammlung des Jugendstils und Symbolismus ist, die Ferdinand Wolfgang Neess ans Museum Wiesbaden machte. Seit Ende Juni 2019 ist sie dort zu sehen: Was für eine Augenfreude und tolle Inszenierung! Da muss man mehr als einmal hin.

PS: Verlängert bis Ende März 2020 ist die Sonderausstellung "Stadt - Jugend - Stil" im sam - Stadtmuseum am Markt, die sich als Toping lohnt. Jugendstil und Wiesbaden gehen nämlich sehr wohl zusammen ... auch im Alltag.

 

 

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